Der verbrauchsorientierte Energieausweis

Der verbrauchsorientierte Energieausweis stellt dar, wie hoch der Verbrauch an Heizenergie und Wasser in dem Gebäude tatsächlich ist. Da dieser Verbrauch jedoch abhängig vom Nutzer und seinen Gewohnheiten ist, ist er weniger aussagekräftig als der Bedarfsausweis, allerdings auch günstiger.

 

Verbrauchserfassung für das gesamte Gebäude:

 

Der Energieausweis bezieht sich auf das gesamte Gebäude bzw. auf den gesamten zu Wohnzwecken genutzten Teil eines gemischt genutzten Gebäudes. Es darf grundsätzlich kein Energieausweis für eine einzelne Wohnung eines Gebäudes erstellt werden. Es dürfen keine Daten einzelner Wohnungen fehlen.
Wohnungsähnliche Nutzungen (z.B. Praxisräume von Ärzten, Rechtsanwälten etc.) müssen wie Wohnungen behandelt werden. Bei Teilen eines Wohngebäudes, die sich wesentlich von der Wohnnutzung unterscheiden und die einen nicht unerheblichen Teil der Gebäudenutzfläche umfassen (z.B. Verkaufsräume mit großen Verglasungen und / oder raumlufttechnischen Anlagen), darf kein gemeinsamer Energie-verbrauchskennwert mit den Wohnungen angegeben werden.

Die Verbrauchserfassung erfolgt für die drei bis vier letzten

aufeinander folgenden Abrechnungsperioden.

 

Ab 01.07.2008 wird für Gebäude bis zu 4 Wohneinheiten der aufwändigere und teurere bedarfsorientierte Energieausweis Pflicht. Dieser basiert auf dem errechneten Energiebedarf eines Gebäudes.

Erfassungsbogen Gebäude-Energieausweis
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Aktuelles

Energieeffizient Modernisieren mit Investitionszuschuss der KfW

Ab 1. März unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau auch Einzelmaßnahmen

Für Immobilienbesitzer, die bisher noch keine energiesparenden Modernisierungsmaßnahmen am Haus durchgeführt haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt um in die Zukunft und in den Werterhalt zu investieren. Vor allem im Altbaubestand wird heute noch zu viel Energie verschwendet. Bestehende Gebäude brauchen etwa dreimal so viel Energie zur Beheizung wie Neubauten. Der durch Heizung und Wassererwärmung verursachte Ausstoß von Kohlendioxid könnte in Wohnhäusern um 60 Prozent und mehr gesenkt werden. Möglich wird dies durch eine gute Wärmedämmung, neue Fenster und eine moderne Heizungsanlage.Ab dem 01. März 2011 fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wieder kleine energieeffiziente Einzelmaßnahmen mit einem zinsgünstigen Kredit oder mit einem Zuschuss in Höhe von 5% bzw. maximal 2.500 €. Mit diesen Förderprogrammen können z. B. einzelne Wärmedämmmaßnahmen, der Einbau von Wärmeschutzfenstern und Außentüren, moderne Heizungstechnik und Lüftungsanlagen gefördert werden. Bisher war die Förderung auf festgelegte Kombinationen aus mehreren Maßnahmen (Maßnahmenpakete) beschränkt, so dass es nur für umfangreiche Modernisierungen eine finanzielle Unterstützung gab.
Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker Landesverband Bremen e.V.
Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker Landesverband Bremen e.V.